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Christel Wegner will die Stasi zurück

1 Gustafsson

Habt ihr das gelesen, ohne Worte ...

Abgeordnete der Linksfraktion in Hannover will Stasi zurück
Eine Abgeordnete der Linksfraktion im niedersächsischen Landtag hat für die Wiedereinführung der Stasi plädiert. Christel Wegner, die als DKP-Mitglied auf der Liste der Linken in den Landtag eingezogen war, rechtfertigte zudem den Bau der Mauer.
Quelle und weiterlesen HAZ



Gruß Uwe

14.02.2008 19:09

2 Jörg

Wegner rechtfertigte zudem den Bau der Mauer: Damit habe verhindert werden sollen, dass Westdeutsche in die DDR gelangen und dort durch billige Einkäufe die Wirtschaft schädigen konnten.

Und um die Schnäppchenjäger aus dem Westen abzuschrecken, waren die Selbstschussanlagen gen Osten gerichtet...

14.02.2008 23:01

3 Gustafsson

Diese Kommunisten-..... würde ich direkt wegen Volksverhetzung (§ 130 Absatz 1 StGB) einsperren.

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

1. zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder

2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.



Gruß Uwe

15.02.2008 06:08

4 Christian

Salve
Das schlimme daran ist, dass sie nur ausspricht was viele denken. Früher war es besser. Mit als Aussenstehenden kommt es manchmal vor, als wären der Westen und der Osten von Deutschland wie ein Zug mit erster und zweiter Klasse. Sogar von der Politik und den Medien wird noch unterschieden zwischen alten und neuen Bundesländern, zwischen Ost und West. Eigentlich sollte es doch nur ein Deutschland geben... aber es sind immer noch zwei.

Christian

Artikel 19 der UNO-Resolution 217A3 10.12.1948

15.02.2008 07:08

5 Gustafsson

Zitat von Christian
Eigentlich sollte es doch nur ein Deutschland geben... aber es sind immer noch zwei.

Das wird auch noch lange so bleiben.

Später mal, so hoffe ich, bei den Kindern unserer Kinder wird die "Mauer in den Köpfen" verschwunden sein.


Gruß Uwe

15.02.2008 07:18

6 Jörg

Mir ist es ehrlich gesagt egal, wieviele Deutschlands es gibt, solange die Menschen sich frei bewegen können.

15.02.2008 09:19

7 Christian

Salve

Wirklich egal? Ist es nicht etwas mühsam, wenn die aus dem Osten als die Almosenempfänger betrachtet werden? Und die aus dem Westen sind die, die dem Osten die Arbeitslosigkeit gebracht haben und jetzt nichts dagegen tun...

Egal wär es mir nicht, aber ob ich wirklich etwas dagegen machen könnte weiss ich auch nicht.

Christian

Artikel 19 der UNO-Resolution 217A3 10.12.1948

15.02.2008 18:21

8 Jörg

Aber was hat man gewonnen, wenn man aus zwei kleineren Schubladen (Ost- und Westdeutschland) eine größere (Deutschland) macht? Aus meiner Sicht wird das Problem dadurch nur auf eine höhere Ebene verschoben - insofern ist es mir in der Tat egal ob es ein oder zwei Deutschlands gibt. Die Vorurteile sind mir aber natürlich nicht (immer) egal. Um diese hinter sich zu lassen, muss man denke ich bereit sein, fremde Menschen auch als Individuen kennenzulernen, und sie nicht nur als Vertreter bestimmter Gruppierungen sehen.

15.02.2008 19:43 | geändert: 15.02.2008 19:49

9 Christian

... und hier würde ein Deutschland helfen. Nicht ein ost- und ein Westdeutschland.

Ich würde mal sagen... es dauert noch ein bisschen, bis die Wiedervereinigung wirklich vorhanden ist. Etwas länger, wenn Politik und Medien immer wieder von Ost- und Westdeutschland reden.

Christian

Artikel 19 der UNO-Resolution 217A3 10.12.1948

16.02.2008 11:32

10 Jörg

... und hier würde ein Deutschland helfen. Nicht ein ost- und ein Westdeutschland.

Aber wie sollen staatliche Gebilde helfen, Vorurteile zu beseitigen? Ein "typisch deutsch" ist aus meiner Sicht nicht weniger problematisch als ein "typisch ostdeutsch". Wenn ich Menschen vorurteilsfrei betrachten möchte, dann tu ich das eben gerade nicht in Hinblick auf irgendeine Staats- oder sonstige Gruppenzugehörigkeit.

Eine Annäherung zwischen Ost- und Westdeuschen kann vielleicht das Resultat eines (auch aus meiner Sicht nach längeren) Kennenlernprozesses sein. Voraussetzung für diesen Prozess ist meiner Meinung nach aber nicht die staatliche Vereinigung, sondern die Reisefreiheit, also der Fall der Mauer. Und eine Annäherung kann man dank Schengen inzwischen auch in einem europäischen Kontext sehen - es gibt ja nicht nur Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschen, die dadurch abgebaut werden können

16.02.2008 13:06 | geändert: 16.02.2008 13:07